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Allergien

Liebe Mitbürger,

sicherlich haben Sie schon bemerkt, dass heute immer mehr Allergien Einfluss auf unsere Lebensqualität nehmen. Wer noch die Entbehrungsjahre 1940–1948 erlebt hat, kannte diesen Begriff gar nicht. Eigentlich war nur hin und wieder „Heuschnupfen“ (Pollenallergie) im Gespräch. Die damalige Mangelernährung kannte weder die heutigen Wohlstandskrankheiten Diabetes, Adipositas, Gicht und Verdauungsstörungen noch die massive Schädigung durch Genussgifte (z.B. Nikotin). Heute, wo uns Nahrungsmittel in Hülle und Fülle zur Verfügung stehen, Genussgifte überall erhältlich sind, uns Umwelteinflüsse belasten und Klimaveränderungen sich bemerkbar machen, strömen so massiv Antigene auf unseren Organismus ein, die zur krankhaften Veränderung des Immunsystems führen (Überempfindlichkeit). Die Antigene bewirken eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Umweltstoffe, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert.

Man unterscheidet zwischen Sofortallergien und verzögerten Allergien. Zu Ersteren zählt der „Heuschnupfen“, eine Pollenallergie mit zahlreichen Symptomen: Juckreiz, gerötete und tränende Augen, Bindehautentzündung, verstopfte Nase, Fließschnupfen, bronchiale Beschwerden und Lichtempfindlichkeit. Bei diesem Befund kann es auch zu pollenassoziierten Lebensmittelallergien kommen (Kreuzallergie), wo der Verdauungstrakt übermäßig auf die Früchte reagiert, von denen die Pollen stammen. Während die Pollenallergie in Deutschland fast 16 Millionen Menschen erfasst, sind die Allergien im Verdauungstrakt, die allgemein „Nahrungsmittelunverträglichkeit“ genannt werden, nahezu ebenso häufig. Sie zählen zum verzögerten Typ. Ursache ist vielfach eine Schädigung des Magens und der Darmflora durch Toxine. Außerdem ist die Nahrung, die heute im Übermaß – und dazu noch billig – angeboten wird, nicht immer gesund. Sie ist versetzt mit chemischen Inhaltsstoffen und somit biologisch verändert. Beim Einkauf ist daher genaues Hinsehen sinnvoll.

Bei vielen Betroffenen entwickelt sich zusätzlich eine Histaminintoleranz. Histamin ist ein bei Menschen weit verbreitetes Gewebshormon, das Entzündungen auslöst und sie bis zur Heilung begleitet. Wird es vom Körper abgelehnt, gibt es im Verdauungstrakt große Probleme, denn nur von Luft und Liebe kann der Mensch nicht leben. Die Nahrungsmittelunverträglichkeit kann ebenfalls zu Kreuzallergien führen. Ist die Verdauungstätigkeit im Darm gestört (Dysbiose), wird das Ausscheidungsorgan Haut stark belastet und reagiert ebenfalls allergisch. Die Symptome sind starker Juckreiz, Ekzeme, Nesselsucht (Urticaria) und atopische Dermatitis. Allerdings sind diese allergischen Hauterscheinungen auch durch äußere Einflüsse möglich. Negative Umweltbelastungen (Luft, Feinstaub, Chemie in Wasser, Erdboden und Nahrung) und Klimawandel, der durch zunehmende Erwärmung auch einen längeren Pollenflug möglich macht, belasten unseren Körper äußerlich und können die gleichen Hautsymptome hervorrufen.

Die Menschen leiden und bevölkern die Wartezimmer der Therapeuten. Ist denn bei Allergien, der Geißel unserer Zeit, überhaupt Heilung, Vorsorge oder Abhilfe möglich? Die Naturheilkunde, die ihre Erfolge hauptsächlich bei chronischen Erkrankungen hat, bietet auch bei Allergien vielversprechende Therapien an, die bei konsequenter Anwendung zur Heilung führen.

Bei der Sofortallergie ist zunächst eine Regulierung des Immunsystems gefordert, für die es naturheilkundlich verschiedene Therapieansätze gibt. Sofern schädigende Allergene bekannt sind, sollte man diese zusätzlich meiden. Bei verzögerter Allergie durch Nahrungsmittel ist beim Essen Disziplin und Verzicht auf Genussgifte angesagt. Eine Ausgewogenheit der Speisen bei Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett empfiehlt sich. Nur bei fortgeschrittener Erkrankung kann eine Diät erforderlich sein. Der Therapeut muss bei Beschwerden feststellen, ob bereits eine Schädigung der Organe vorliegt, z.B. das Säuremilieu im Magen aus dem Ruder läuft oder die Darmflora hinreichend gestört ist. Durch gezielte biologische Therapien, über die Sie der Therapeut beraten kann, lässt sich dann der Stoffwechsel reparieren. Vorausgesetzt der Patient befolgt exakt die ihm gegebenen Anweisungen.

Aber alle wirksamen Therapien hinreichend zu beschreiben, würde Bücher füllen. Doch für ein ausführliches Beratungsgespräch stehe ich Ihnen jederzeit mit meiner langjährigen Erfahrung zur Verfügung. Termine können Sie unter 06205 15559 vereinbaren.

Ich wünsche Ihnen ein allergiefreies Frühjahr.

Sigrid Itschner